Interview with MICROMUSEO

Entrevista a MICROMUSEO: Gustavo Buntix durante el 2do Encuentro Iberoamericano de Espacios Alternativos, AECID, Montevideo 2008

Interview – Jean-Jacques Lebel

Jean-Jacques Lebel interviewed by Norbert Jocks, Paris, April 2012

Jean-Jacques Lebel&, Happening-Künstler, Autor, Freund von William Burroughs, Allen Ginsberg, Michael McClure, Lawrence Ferlinghetti, Gregory Corso und Teilnehmer der Aktivitäten des „Mouvement du 22-mars“, Mitglied der anarchistischen Gruppe „Noir et Rouge“, in engem Kontakt gewesen mit Gilles Deleuze und Félix Guattari, ist einer der Protagonisten der Kollektive in Frankreich. 1936 in Paris geboren, lernte Lebel sehr früh in New York Billie Holiday, Marcel Duchamp und André Breton kennen. Er publizierte seine erste Zeitschrift für Kunst, Poesie und Politik „Front Unique“ in Florenz, wo er 1955 in der Galleria Numero erstmalig ausstellte. Nach seiner Begegnung mit den Surrealisten stellte er in Mailand bei Arturo Schwarz und in Paris bei Iris Clert und Simone Collinet und danach weltweit in zahlreichen Museen und Galerien aus. 1960 organisierte er in Venedig das erste europäische Happening, „L'Enterrement de la Chose“. Kooperationen in Paris und New York mit Oldenburg, Kaprow, Kudo, Erro, Schneemann, Pommereulle, Nam June Paik, Robert Filliou oder Yoko Ono folgten. Nebenbei übersetzte er Schriften von William Burroughs, Allen Ginsberg, Lawrence Ferlinghetti und Gregory Corso und eröffnete gemeinsam mit anderen von 1960 bis 1961 in Paris, Venedig und Mailand „L'Anti-Procès“. Dabei handelte es sich um eine Wanderausstellung und nicht ortsgebundene Veranstaltung gegen den Algerienkrieg, an der dreißig Künstler teilnahmen. Von 1960 an reiste Lebel von Kontinent zu Kontinent, um Happenings, Performances und Aktionen durchzuführen. Gleichzeitig malte und dichtete er, nie ohne die Politik zu vergessen. 1964 erschuf er das „Festival de la Libre Expression“, das Hunderten Künstlern, Dichtern, Cineasten und Musikern aus mehr als zehn Ländern ein Forum bot. 1979 initiierte er das internationale Festival POLYPHONIX (direkte Poesie, darstellende Kunst, Performance, Musik, Video), das mit Hunderten von Teilnehmern überall, in Paris ebenso wie in San Francisco, Mailand, New York, Budapest, Quebec, Neapel, Caen, Brüssel, Rom oder Barcelona, stattfand. Sein Monument für Félix Guattari, eine multimediale motorisierte Maschine von 8 Metern Höhe, wurde 1994 im Centre Georges Pompidou im Rahmen der Ausstellung „Hors Limites, l'Art et la Vie“ präsentiert. Heinz-Norbert Jocks traf Jean-Jacques Lebel zu einem Gespräch über seine kollektiven Erfahrungen in Paris inmitten seiner Sammlung.

Interview: Francesco Careri, Matteo Locci

STALKER Is a collective subject that engages research and actions within the landscape with particular attention to the areas around the city’s margins and forgotten urban space, and abandoned areas or regions under transformation. These investigations are conducted across several levels, around notions of practicality, representations and interventions on these spaces that are referred to here as “Actual Territories.” Stalker is together custodian, guide and artist for these “Actual Territories.” In the multiple roles we are disposed to confront at once the apparently unsolvable contradictions of salvaging through abandonment, of representation through sensorial perception, of intervening within the unstable and mutable conditions of these areas.
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the art collective

Discussion on the concept of the art collective, december 2011, Montevideo.
Heinz-Norbert Jocks (curator and author, Germany)
Verónica Cordeiro
(curator, Uruguay-Brazil)

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